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Wer trägt das Schlechtwetter-Risiko?

RA Michael Seitz, Rechtsanwalt für Bau- und Architektenrecht, Hauptgeschäftsführer Bau-Innung, Hamburg

Für das Wetter gilt der Grundsatz aus § 644 Abs. 1 BGB, dass der Unternehmer vor der Abnahme des Werkes dessen Sachgefahr und damit auch das Risiko schlechten Wetters trägt.

Dies hat das OLG Frankfurt mit einem Urteil vom 29.05.2015 (Az.: 24 U 7/15) entschieden. Die hiergegen gerichtete Nichtzulassungsbeschwerde an den BGH wurde zwischenzeitlich zurückgenommen.

Der Fall: AN schuldet dem AG, einem öffentlichen Auftraggeber, die Erstellung eines Rohbaus. Die Fertigstellung ist im Winter, nämlich in der 3. Kalenderwoche 2010, vorgesehen. Nach den Angaben des Deutschen Wetterdienstes gab es im Dezember 2009 zwei, im Januar 2010 elf und im Februar 2010 sechs „Eistage“ mit Dauerfrost sowie Temperaturen dauerhaft unter 0° C. Dies war mehr als der Durchschnitt der Jahre von 1987 bis 2006. Extremste Tieftemperaturen waren allerdings an keinem Tag zu verzeichnen, ebenso wenig überstiegen die Schneehöhen 15 cm. AN macht gegen AG witterungsbedingte Mehrkosten geltend.

Wie ist das Urteil zu bewerten? Lesen Sie dazu den Beitrag von RA Michael Seitz auf: subission.de

RA Michael Seitz, Rechtsanwalt für Bau- und Architektenrecht, Hauptgeschäftsführer Bau-Innung, Hamburg
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