Login
Close

EEG 2016: Wettbewerb statt Förderung

Gesetzentwurf der Bundesregierung jetzt online

Erneuerbare Energien sollen langfristig die zentrale Rolle in der Stromerzeugung übernehmen. Mit den neuen Regelungen will die Regierung das Erreichen dieses Zieles sicherstellen.

Folgender Fahrplan zum Ausbau des Anteils erneuerbarer Energien an der Stromversorgung wird angegeben:

Derzeit: 33%

2025: 40% bis 45%

2035: 55% bis 60%

2050: mindestens 80%

Als wichtiges Mittel wird mit dem Gesetzentwurf der  Wettbewerb durch Ausschreibung festgesetzt.

In dem Entwurf heißt es: „Künftig  wird der in EEG-Anlagen erzeugte Strom grundsätzlich nur noch bezahlt, wenn die  Anlagen  erfolgreich  an  einer  Ausschreibung  teilgenommen  haben.  Zu  diesem Zweck wird die Bundesnetzagentur (BNetzA) die Zahlungen für Strom aus neuen  Anlagen  regelmäßig  ausschreiben.“

Damit will der Gesetzgeber erneuerbare Energien stärker in die Strommärkte und in das Elektrizitätsversorgungssystem integrieren.

Bereits durch die bisherigen Novellen der vergangenen Jahre erfolgte eine schrittweise Heranführung in die Direktvermarktung, die EEG 2014 stellte das Fördersystem auf Ausschreibungen um.

Nach eigener Aussage wird das künftige Ausschreibungsvolumen so bemessen, dass der Ausbaukorridor bis 2025 (s.o.)eingehalten wird.

Anlagen bis zu einer installierten Leistung von 750 Kilowatt werden von der Ausschreibung ausgenommen und wie bisher vergütet. Dadurch soll der bürokratische Aufwand bzw. die dadurch bedingten Kosten gering gehalten werden.

Der Volltext ist hier abrufbar.
Quelle: Bundesregierung

 

Sie erhalten unseren Newsletter regelmäßig mit wichtigen Neuigkeiten.

0 Kommentare

Mehr in der Storyline Erneuerbare Energien

Navigation
Copyright © 2017 www.supply-magazin.de Alle Rechte vorbehalten Über uns AGB Widerrufsbelehrung Cookies Mediadaten